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Sonderveranstaltung Frühere Verhältnisse

Ein heiterer Sommerabend auf der Insel Reichenau versprechen die Glashausspiele 2019 vom 17. bis 28. Juli: „Frühere Verhältnisse“ eine Posse mit Gesang von Johann Nestroy.



Nach zweijähriger Pause wird sich im Sommer 2019 das Theater auf der Insel Reichenau in neuem Gewand zurück melden. Wir haben uns dazu entschieden, keine Freilichtaufführungen im Schlosspark mehr zu spielen. Alleiniger Spielort wird nun das Theaterglashaus sein. Adieu allen Mücken und jedem Sommerregen!

Inhalt:
Das Ehepaar von Scheitermann steht plötzlich ohne Dienstboten da: Er hat seinen Hausknecht wegen Diebstahl davonjagen müssen, sie bestand darauf, die Köchin zu entfernen, weil sie dem Hausherrn zu gut gefiel. So stößt Peppi neu in den Haushalt dazu. Als Hausknecht bewirbt sich Anton Muffl, ein in die Pleite geratener Unternehmer. Sprachlos stehen sich die beiden Herren gegenüber: Herr von Scheitermann, aufgestiegen durch Heirat mit der Professorentochter, war ehemals der Hausknecht des einstigen Prinzipals Muffl. Muffl trifft auf Peppi Amsel, die er für die gnädige Frau hält, die er aber wiederum von früher her aus dem Theater „näher“ kennt. So glaubt er, Johann darüber aufklären zu müssen, dass seine Josephine nicht die ist, für die er sie hält....

„Frühere Verhältnisse“ ist eines der bekanntesten Stücke des großen österreichischen Komödiendichters Johann Nestroy. Wie kein anderer versteht Nestroy Humor, Komik, Ironie und Bissigkeit in einen turbulenten Spielverlauf zu fassen. Nestroys Wortspiele haben theatralische Wucht. Die Sprache der Figuren ist voll von ätzendem Scharfsinn und schonungsloser Entlarvung menschlicher Schwächen. Ein Meisterwerk der Lustspielliteratur, das Jung und Alt fasziniert und bis heute seinesgleichen sucht.

Bei uns im Theaterglashaus wird dieser große Spaß angereichert mit jeder Menge Musik. Die Darsteller werden begleitet von dem bekannten Duo Rudolf Hartmann (Akkordeon) und Menuhin Reinen (Geige).

Ensemble:
Herr von Scheitermann, Holzhändler - Norbert Heckner 
Josephine, dessen Frau - Adela Florow
Anton Muffl, Hausknecht - Konrad Adams
Peppi Amsel, Köchin - Ulrike Dostal
Der Künstler - Robert Ludewig
Frau Schnipps - Ute Fuchs
Die Musikanten - Rudolf Hartmann, Menuhin Reinen
Regie - Konrad Adams

Exklusiver Rabatt für Miglieder der Volksbühne:
Mittelblock: € 22 statt € 25 
Seitenblock: € 20 statt € 23

Infos und Buchung bei: 
Tel. +49 (0) 7534 9207 0

Veröffentlicht in Sonderveranstaltung Glashausspiele, Reichenau am 06.04.2019 8:00 Uhr.

Sonderfahrt nach Bregenz zu Don Quichotte

Die Volksbühne Konstanz bietet in diesem Jahr am 18. Juli eine Sonderfahrt nach Bregenz ins Festspielhaus zur Premiere von Don Quichotte an. Das Werk von Jules Massenet verspricht französische Oper zum Hochgenuss.



Datum: Donnerstag, 18.07.2019
Abfahrt mit dem Bus: 16:30 Uhr, Konstanz Döblele
Aufführungsort: Festspielhaus, Bregenz
Preis pro Person:  € 105
Im Preis inbegriffen ist ein reichhaltiges Lunchpaket im Bus.

Informationen und Anmeldung: Renate Roll, Tel: +49(0)7531 27102 (Do. 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr)

Der »Ritter von der traurigen Gestalt« gehört seit Jahrhunderten zu den faszinierendsten Figuren der Weltliteratur. Seine Großzügigkeit, seine Moral, aber auch seine Phantasie, beeindruckt und inspiriert Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Prägung. Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen, in denen er furchtbare Riesen sieht, wurde zum Symbol seiner Identität.

Auf der Opernbühne machte ihn der französische Komponist Jules Massenet zum leidenschaftlich Liebenden. Er singt Dulcinée ein wunderschönes Ständchen und bringt ihren gestohlenen Schmuck aus den Händen gefährlicher Räuber zurück, dennoch lehnt sie seinen Heiratsantrag ab. In Massenets Oper nach Jacques Le Lorrains Schauspiel wird Don Quichottes Angebetete zur realen Bühnengestalt, anders als in Miguel de Cervantes‘ Vorlage. Massenet war von dieser Idee begeistert: »Sie trug das Element weiblicher Schönheit in unser Stück, und unser Don Quichotte erhielt damit zugleich einen mächtigen poetischen Anreiz, starb er doch in diesem Falle aus echter Liebe zur Schönen Dulcinea, die eine solche Leidenschaft in hohem Maße rechtfertigte.« Die Liebe des Ritters wird in der Oper zum entscheidenden Motor seiner Handlungen. Für sie begibt er sich in Lebensgefahr, versprach Dulcinée ihm doch ihre Liebe, wenn er den Räubern ihren Schmuck entwende. Als diese ihn umbringen wollen, rührt er sie mit seinem Abschiedsgebet so sehr, dass sie ihm das Leben und den Schmuck schenken.

Dem Wechselspiel von Fantasie und Wirklichkeit spürt Massenet in seiner Musik nach. Gekonnt verleiht der Komponist den unterschiedlichen dramatischen Situationen ihren eigenen musikalischen Stil. Mit Kastagnetten und prägnanten Rhythmen illustriert er das spanische Dorfleben. Dulcinées Verehrer besingen ihre Schönheit in madrigalartigem Ton, schillernde Farben im Orchester begleiten Don Quichottes Liebeserklärung.

Die aus Paris stammende Regisseurin Mariame Clément hat in den vergangenen Jahren mit Inszenierungen unter anderen im Theater an der Wien, an der Opéra national du Rhin Strasbourg, Oper Graz, Opéra national de Paris, Royal Opera House Covent Garden und beim Glyndebourne Festival auf sich aufmerksam gemacht.

Prager Philharmonischer Chor
Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Inszenierung: Mariame Clément

Dulcinée: Anna Goryachova​
Don Quichotte: Gábor Bretz 
Sancho: David Stout​
Pedro: Léonie Renaud
Garcias: Vera Maria Bitter​
Rodriguez: Paul Schweinester 
Juan: Patrik Reiter ​

Veröffentlicht in Musiktheater, Oper, Sonderveranstaltung, Bregenz, Festspiele am 24.01.2019 10:00 Uhr.

Sonderfahrt nach Bregenz zu Rigoletto

Die Volksbühne Konstanz bietet in diesem Jahr am 21. Juli eine Sonderfahrt zu den Bregenzer Festspielen mit Rigoletto an. Genießen Sie Giuseppe Verdi in einer großartigen Inszenierung auf der einzigartigen Seebühne in Bregenz.


Datum: Sonntag, 21.07.2019
Abfahrt mit dem Bus: 16:00 Uhr, Konstanz Döblele | 15:30 Uhr, Dettingen Kaufhaus Okle | 15:00 Uhr, Radolfzell Messeplatz
Aufführungsort: Seebühne, Bregenz
Preis pro Person:  € 140
Im Preis inbegriffen ist ein reichhaltiges Lunchpaket im Bus.

Informationen und Anmeldung: Renate Roll, Tel: +49(0)7531 27102 (Do. 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr)
Achtung: Nur noch wenige Karten verfügbar!

Als Hofnarr amüsiert sich Rigoletto über das freizügige Leben seines Herzogs, den er tatkräftig bei dessen Eroberungen unterstützt. Sein Lachen über den erzürnten Monterone, der seine Tochter durch den Herzog entehrt sieht, bleibt ihm jedoch im Hals stecken, als dieser ihn verflucht. Ohne sein Wissen wird Rigoletto zum Mittäter bei der Entführung seiner eigenen Tochter Gilda, die er schützend zu Hause eingesperrt hält. In der Zuwendung des Herzogs sieht sie einen Ausweg aus der Obhut ihres Vaters. Dieser aber hat einen Mörder beauftragt, um den egoistischen Liebschaften des Herzogs ein endgültiges Ende zu bereiten. Doch als Rigoletto die verhüllte Leiche ins Wasser werfen möchte, hört er erneut dessen zynisches Credo »La donna è mobile« und fürchtet um das Leben seiner Tochter …

Giuseppe Verdis mitreißendes und schaurig schönes Meisterwerk ist zum ersten Mal auf der Bregenzer Seebühne zu erleben.

Der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl betont in seiner Inszenierung Verdis einzigartige Kontraste zwischen Spektakel und intimem Kammerspiel. Dem zirkushaften Treiben auf dem Fest, der waghalsigen Entführung und dem gruseligen nächtlichen Sturm stehen innige Szenen zwischen Vater und Tochter sowie Gilda und dem Herzog gegenüber

Mit der Möglichkeit auf der Seebühne zu inszenieren, geht für Stölzl ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Seine Musikvideos für die Gruppe Rammstein machten ihn bekannt, in Filmen wie Nordwand, Der Medicus und zuletzt Winnetou entwarf er atemraubende Szenen. Als Opernregisseur feierte er Erfolge unter anderen bei den Salzburger Festspielen, am Theater an der Wien sowie an den Staatsopern in Berlin und Dresden.

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola, Daniele Squeo 
Inszenierung: Philipp Stölzl
Der Herzog von Mantua: Stephen Costello |​ Sergey Romanovsky |​ Pavel Valuzhin
Rigoletto: Scott Hendricks |​ Vladimir Stoyanov |​ Franco Vassallo
Gilda: Hila Fahima |​ Mélissa Petit |​ Ekaterina Sadovnikova
Sparafucile: Goderdzi Janelidze |​ Miklós Sebestyén​
Maddalena | Giovanna: Rinat Shaham |​ Katrin Wundsam
Der Graf von Monterone: Sebastian Holecek |​ Kostas Smoriginas
Marullo: Liviu Holender |​ Wolfgang Stefan Schwaiger
Borsa: Taylan Reinhard |​ Paul Schweinester
Der Graf von Ceprano: Jorge Eleazar |​ David Oštrek
Die Gräfin: Gloria Giurgola |​ Léonie Renaud​
Page: David Kerber |​ Hyunduk Kim

Veröffentlicht in Musiktheater, Oper, Sonderveranstaltung, Bregenz, Festspiele am 21.01.2019 10:00 Uhr.

Sonderveranstaltung mit Frl. Wommy Wonder

2019 besucht uns am 13.04. wieder Stuttgarts kompaktes Vorzeigefräulein im Konstanzer Gemeindesaal St. Gallus. Da darf die Volksbühne Konstanz natürlich nicht fehlen.



Datum: Samstag, 13.04.2019 um 20:00 Uhr (Saalöffnung ab 18:30 Uhr)
Aufführungsort: Großer Gemeindesaal St. Gallus, Konstanz
Preis pro Person:  € 28 / € 22
Für Ihr leibliches Wohl sorgen die Ergatshauser Waldgeister e.V.

Informationen und Anmeldung: Markus Keller, Tel: +49 (0)7531 991834 (Mo-Sa, 16:00-20:00 Uhr)
Achtung: Nur noch sehr wenige Karten verfügbar!

Echt jetzt?!
Andere warten alle vier Jahre mit einem neuen Programm auf, bei Frl. Wommy Wonder gibt's wie immer jährlich eine neue Show, ein Mix aus Kabarett, Comedy, Travestie und Chanson mit Lachmuskelkatergarantie, leichte Unterhaltung für Herz, Hirn und Zwerchfell, die auch die schweren Themen der Zeit nicht scheut, insgesamt also "Unterhaltung mit Haltung" ... und mit "Echt jetzt?!" präsentiert Stuttgarts kompaktes Vorzeigefräulein voll Stolz das 30. abendfüllende Programm. Echt jetzt? Echt jetzt!

Mit ihrem Konzept ist Wommy in ihrem Genre eine Ausnahmeerscheinung: Parodien sind nicht ihr Ding, Look-alike schon gar nicht, Federkrägen wird man aus Prinzip nicht finden, und sie legt Wert auf den kleinen Unterschied zwischen "Cabaret" und s"Kabarett" ("Beim einen hat man was auf dem Schädel, beim andern mehr im Schädel!"), insofern gibt's "Kabarett im Fummel" von einer Kunstfigur, die so authentisch ist, dass sie keine Kunstfigur mehr ist, in keine Schublade passt und daher gern mal aus dem Rahmen fällt – mit allen Ecken und Kanten (und körperlich auch mit Rundungen).

Wommy ist echter als PUR und purer als ECHT, beleuchtet das Leben in all seinen Unzulänglichkeiten und nimmt dabei zur Freude des Publikums kein Blatt vor den Mund; "politisch korrekt" ist für sie ein Fremdwort, denn sie schaut dem Volk aufs Maul und scheut sich auch nicht, den Finger in die Wunden der Zeit zu legen und ein wenig Salz einzustreuen, das fördert schließlich nur den Heilungsprozess.

Pointen werden nicht minutenlang vorbereitet, sondern prasseln im Stakkato auf das Publikum nieder, ohne dabei einen großen gesamten Spannungsbogen zu vernachlässigen, ihre satirisch überspitzten Geschichten sind aus dem Leben, ihre besinnlichen Chansons gehen unter die Haut – und alles ist aus eigener Feder und hört sich an wie selbsterlebt. Schreckliche Kindheitserinnerungen an Bundesjugendspiele und noch schrecklichere Schlager, von den wirklich schlechten Klamotten gar nicht erst zu sprechen: Wommy bringt ihr echtes und ihr fiktives Leben auf die Bühne, erzählt im lockeren Plauderton, was ihrer Meinung nach unbedingt erzählt gehört: Geschichten vom Miteinander und Lieder vom Nebeneinander, Plaudereien über Gott und die Welt, Gemeinsamkeiten zwischen Michael Jackson und Schiller – wirklich. Und wenn Wommy selber mal ein Päuschen braucht, wischt ihr Alter Ego Elfriede Schäufele in urschwäbischer Manier feucht durch und nimmt sich das vor, was Frl. Wonder verschweigt und denjenigen zur Brust, den Wommy nur anhimmelt. Echt jetzt? Echt jetzt.

Veröffentlicht in Sonderveranstaltung, Wommy, Walgeister am 18.01.2019 10:00 Uhr.